
Quer durch die Dominikanische Republik führte uns eine spezielle, auf Wunsch von Sandra und Markus ausgearbeitete Rundreise. Die beiden kamen bereits zum fünften Mal in die Dominikanische Republik, hatten das Land schon auf eigene Faust mit Leihwagen und Guagua bereist.
Über das Internet fanden sie unsere Rundreise für Selbstfahrer. Selber fahren wollten sie nicht, aber die Streckenbeschreibung sagte ihnen zu. So kam es, dass wir mit kleineren Änderungen in der Tourenplanung unsere Abenteuerreise starteten.
1. Tag
Mario kam kurz vor neun Uhr um mich bei Pino de Austria in Las Terrenas abzuholen. Ich hatte mich bereits seit gut zwei Monaten wieder als Dauermieter in den Apartments bei Pino einquartiert. Sandra und Martin waren im Hotel Coyamar abgestiegen, was nur zwei Minuten entfernt am Strand der Playa Bonita liegt.
Nach einer kurzen Begrüßung ging es auch schon los. Wir planten am ersten Tag bis Punta Rucia zu fahren. Dieser kleine Ort liegt ganz im Nordwesten des Landes. Kilometermäßig betrachtet ist die Entfernung Las Terrenas - Punta Rucia eigentlich mit knapp 250 Kilometern nicht die Welt. Rechnet man aber die Straßenverhältnisse und Fotostopps, ist ein Tag schnell vorbei und man ist gerade bis Puerto Plata gekommen.
Zunächst fuhren wir die wunderschöne Bergstrecke von Las Terrenas nach Sanchez. Obwohl wir alle die herrlichen Ausblicke auf Las Terrenas und beim Runterfahren auf den Ort Sanchez, die Bucht von Samaná mit dem Nationalpark Los Haitises schon zur Genüge kannten ist es immer wieder toll die phantastische Natur der Halbinsel Samaná zu genießen.
Die Straße zwischen Las Terrenas und Sanchez wird zurzeit im Rahmen der Baumaßnahmen des „Boulevard Atlantico“ genaral überholt. Gerade an der ziemlich steilen Passage von Sanchez nach Las Terrenas war die Strecke nur einspurig. Bauarbeiter mit Funkgeräten regelten den Verkehr. Bemerkenswert fand ich, dass die dominikanischen Autofahrer die Verkehrsregelung der Bauarbeiter akzeptierten und sich schön brav hinten in der Autoschlange „anstellten“. Das ist nicht immer so. Oft wird versucht sich soweit wie möglich nach vorne zu drängeln, um bei Freigabe der Strecke (besser noch ein paar Minuten früher) sofort losfahren zu können. Da das Wochenende erst kommt und somit weniger Wochenendurlauber aus Santo Domingo mit ihren großen „vorfahrtsberechtigten“ Jeep unterwegs waren, gestaltete sich der Stopp-and-Go-Verkehr an dieser recht steilen und gefährlichen Strecke reibungslos.



Abenteuer Rundreise Nov. 2009










