Von Sanchez waren wir in zehn Minuten am internationalen Flughafen von Samaná „El Catey“. Der Flughafen liegt direkt am Meer in einem Feuchtgebiet. Um mehrere Meter erhöht wurde die Landebahn in dieses Feuchtgebiet hinein gebaut. Wenn es regnet, dann regnet es … und innerhalb weniger Minuten kann alles unter Wasser stehen.
Vom Flughafen bis nach Nagua sind es knapp zwanzig Kilometer. Wir fahren durch ein großes Reisanbaugebiet und anschließend direkt unter tausenden von Kokospalmen an der Küste entlang.
Am Ortseingang von Nagua befindet sich links am Fluss ein Armenviertel. Die Hütten stehen regelmäßig bei Hochwasser unter Wasser. Die Menschen wissen nur nicht wohin. Nagua ist typisch dominikanisch. Tourismus gibt es hier fast nur den einheimischen. Vor allem an Ostern sind die tollen Strände vier Tage lang rappelvoll. Es wird gezeltet und bei Freunden und Bekannten übernachtet. Mittlerweile wurde in Nagua eine Zweigstelle der Autonomen Universität von Santo Domingo gebaut, so dass die Studenten aus der Gegend nicht mehr bis nach San Francisco de Macoris fahren müssen.
Nach Nagua fahren wir weiter auf der Küstenstraße. Wieder tausende von Kokospalmen und Reisanbaugebiete. Ein Mähdrescher verursachte einen kleineren Stau, da er die gesamte Straße für sich beanspruchte.

Bei Cabrera machten wir einen Stopp bei unserem alten Bekannten Alberto. Alberto hat eine Parada, ein typisch dominikanisches Rasthaus. Auf seinem Grundstück befindet sich die mittlerweile bei Tauchern beliebte Süßwasserlagune „Dudu“. Die Lagune teilt sich in ein großes und ein kleines Süßwasserbecken auf, welche bedingt durch das Karstgestein, unterirdisch durch Kanäle verbunden sind. Wir machten einen Badestopp und genossen das kühle, glasklare Wasser.
Wir fuhren weiter an der Nordküste entlang, machten einen Fotostopp am Cabo Frances Viejo, einem Naturschutzgebiet und am Playa Grande. Der zwei Kilometer lange Strand des Playa Grande ist wegen seiner hohen Wellen bei Surfern recht beliebt. Ein auf die Klippen gebautes 5*-Sterne-Hotel mit eigenem Golfplatz lockt Profispieler aus der ganzen Welt in diese Gegend.
Über Gaspar Hernández kamen wir dann nach Cabarete, dem Windsurfparadies der Dominikanischen Republik und der Karibik. Kurz nach Cabarete ging unsere Fahrt durch den Ort Sosúa. Sosúa wurde von deutschen Juden gegründet und ist die Hochburg der deutschen Auswanderer in der Dominikanischen Republik. Hier wird deutsch gesprochen findet man sogar auf den Werbetafeln.
Weiter ging es in Richtung Puerto Plata. Es ging durch Zuckerrohrfelder am Internationalen Flughafen von Puerto Plata, Gregorio Luperón, vorbei. Es war schon kurz vor 15:00 Uhr, als wir an der alten Festung in Puerto Plata eine Pause einlegten. Ein Besuch der Festung lohnt sich allemal, da sich diese am Ende der Strandpromenade direkt am Hafen von Puerto Plata befindet.



Abenteuer Rundreise Nov. 2009










